Thomas Hofer – aufmerksam zuhören

Angebot

Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt. Ein erstes Kennenlernen bietet Raum, Ihr Anliegen, mögliche Ziele und die Rahmenbedingungen in Ruhe zu klären.

Einstellung

Neue Perspektiven beginnen oft mit einem kleinen Schritt zur Seite. Manchmal genügt ein Moment der Ruhe, um wieder klarer zu sehen.

Im gemeinsamen Prozess erarbeiten wir, die eigene Geschichte neu zu entdecken – und den Zugang zu dem zu finden, was bereits angelegt ist. Nicht schnelle Antworten stehen im Vordergrund, sondern die passenden Fragen. Fragen, die näher zu den eigenen, stimmigen Antworten führen. Denn in jedem Menschen liegt ein Wissen darüber, was gut tut und was gebraucht wird.

In meiner Arbeit als systemischer Therapeut (in Ausbildung unter Supervision) verstehe ich uns als Team: achtsam, wertschätzend und respektvoll – mit Klarheit, einer guten Portion Direktheit und, wo es passt, auch mit Humor. Denn Entwicklung darf herausfordernd sein und zugleich auch leicht sein.

Mein beruflicher Weg führte zunächst in andere Felder: Viele Jahre weltweite Tätigkeit als Kameramann schärften den Blick für Perspektiven, Zwischentöne und das, was oft im Verborgenen liegt. Heute fließt diese Erfahrung in die Arbeit mit inneren „Landkarten" ein – beim Erkennen von Mustern und beim Sichtbarmachen dessen, was Energie bindet. So kann Veränderung entstehen.

Das Leben verläuft selten geradlinig. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern sich selbst mit allen Facetten anzunehmen – den leisen wie den lauten, den klaren wie den widersprüchlichen. Daraus wächst Authentizität.

Der Anfang der eigenen Geschichte lässt sich nicht verändern – wohl aber, wie sie weitergeht.

Vielleicht entsteht genau hier ein neuer Blick. Und mit ihm Wege, die sich wieder stimmig und wirklich eigen anfühlen.

Sie sind eingeladen, in einem geschützten Raum neue Perspektiven zu entdecken und Schritt für Schritt den eigenen Weg gestärkt weiterzugehen.

Systemische Therapie

Die systemische Therapie ist ein in Österreich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren. Sie betrachtet den Menschen nicht isoliert, sondern in seinen Beziehungen und Lebenskontexten – etwa in Familie, Partnerschaft, Freundeskreis oder Beruf.

Im Zentrum steht nicht das Defizit, sondern das, was bereits vorhanden ist: Ressourcen, Fähigkeiten und mögliche Lösungswege. Sie gelten dabei als Expert:in für Ihr eigenes Leben. Therapie bedeutet, diese Kompetenzen wieder zugänglich zu machen und gezielt zu nutzen.

Systemisches Denken versteht Probleme immer im Zusammenhang: als Teil eines größeren Gefüges von Beziehungen, Mustern und Erfahrungen. Oft sind Schwierigkeiten frühere Bewältigungsstrategien, die dann im späteren Leben zu neuen Problemen führen können.

In der gemeinsamen Arbeit geht es darum, diese Muster sichtbar zu machen, neue Perspektiven zu entwickeln und alternative, stimmigere Wege auszuprobieren.

Ziel ist es, Ihre eigenen Kräfte zu stärken, Ihre „innere Landkarte" zu erweitern und neue Handlungsspielräume zu eröffnen – für Sie selbst, als Paar oder als Familie.


Klinische Hypnose nach Milton Erickson

Die Erickson'sche Hypnotherapie nutzt Trance als einen natürlichen Bewusstseinszustand – vergleichbar mit dem tiefen Versinken in Musik, einem Film oder einem Tagtraum. Im Unterschied zu klassischen, eher direktiven Formen der Hypnose stehen hier Ihre Autonomie, Ihre innere Weisheit und Ihre vorhandenen Ressourcen im Mittelpunkt.

Durch eine gezielte Lenkung der Aufmerksamkeit nach innen tritt der kritische, oft begrenzende Verstand in den Hintergrund. So entsteht Raum für neue Erfahrungen: unbewusstes Wissen kann zugänglich werden, innere Prozesse ordnen sich neu. Hypnose wirkt dabei wie eine Brücke – zwischen dem, was bewusst steuerbar ist, und dem, was unbewusst vorhanden ist.

Festgefahrene Muster können sich lockern, neue innere Verknüpfungen entstehen. Veränderung wird nicht erzwungen, sondern entwickelt sich auf eine Weise, die sich stimmig und nachhaltig anfühlt.

Ziel ist es, den „inneren Autopiloten" neu auszurichten und den Zugang zu Ihren eigenen Ressourcen wieder zu eröffnen – klarer, freier und oft überraschend selbstverständlich.


Aufstellungsarbeit

Die Aufstellungsarbeit ist ein erfahrungsorientierter Ansatz, der innere Bilder von Beziehungen, Rollen und Dynamiken sichtbar macht. Ursprünglich durch Bert Hellinger geprägt, wird sie heute differenziert und kontextsensibel weiterentwickelt – mit einem klaren Fokus auf Autonomie, Ressourcen und die Selbstbestimmung der Klient:innen.

Innere oder äußere Aufstellungen ermöglichen es, verborgene Beziehungsmuster, Loyalitäten und Spannungsfelder räumlich darzustellen und dadurch unmittelbar erlebbar zu machen. Was oft diffus oder schwer greifbar ist, wird so sichtbar.

Im Zentrum steht das achtsame Erkunden dessen, was sich zeigt: Welche Dynamiken wirken? Was stärkt? Was bindet? Was im Verborgenen wartet? Daraus können sich neue Perspektiven entwickeln.

Ziel der Aufstellungsarbeit ist es, Klarheit zu gewinnen, innere Beweglichkeit zu fördern und neue Handlungsspielräume zu eröffnen – im Einklang mit den eigenen Bedürfnissen und Beziehungen.

Organisatorisches

Kosten

Eine Einheit dauert 50 Min – bei Bedarf variabel anpassbar – und kostet 75 €.

Als Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision ist eine Verrechnung mit den Krankenkassen derzeit nicht möglich, ein Zuschuss entfällt daher. Gleichzeitig ist es mir wichtig, dass Psychotherapie leistbar bleibt. Bei Bedarf biete ich eine begrenzte Anzahl an vergünstigten Tarifen an.

Absageregelung

Bitte sagen Sie vereinbarte Termine rechtzeitig, spätestens 24 Stunden vorher, per E-Mail oder telefonisch per SMS ab. Andernfalls wird das Honorar für die versäumte Einheit in Rechnung gestellt.

Verschwiegenheit

Psychotherapeut:innen in Österreich unterliegen der strengsten Verschwiegenheitspflicht. Alles, was Sie in der Therapie besprechen, bleibt geschützt – selbstverständlich auch über das Ende der Therapie hinaus.

Ausbildung unter Supervision

Der Therapieprozess wird von mir anonymisiert dokumentiert und regelmäßig mit einer erfahrenen Supervisorin bzw. einem Supervisor reflektiert.

Das bedeutet für Sie: zusätzliche fachliche Qualität und eine zweite professionelle Perspektive – bei gleichzeitig voll gewahrter Verschwiegenheit.

“Neue Perspektiven beginnen oft mit einem kleinen Schritt zur Seite.”
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